Staatl. gepr. Techniker - Windenergietechnik in Bremen

STATE-CERTIFIED TECHNICAL ENGINEER - WINDPOWER ENGINEERING

Der Windenergietechniker ist der Generalist, den die Windenergiebranche benötigt. Auf Grund seiner praktischen Erfahrungen und seinem theoretischen Know-how ist er in vielen Tätigkeitsgebieten aktiv.

Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Instandhaltung von Windenergieanlagen und zwar Onshore genau so wie Offshore. Die Betriebsüberwachung von Windenergieanlagen ist dem Windenergietechniker dabei ebenso vertraut wie die Planung der Installation. Auch die Überwachung der Montage sowie die Abnahme einer Anlage gehört zu den möglichen Herausforderungen des Technikers der Fachrichtung Windenergietechnik.

Die optionalen Trainingsangebote BOSIET/PPEUT runden das Profil des Windenergietechnikers ab.

  • Staatl. gepr. Techniker - Windenergietechnik in Bremen

    Studien- / Lernkonzept

    Unser Studium ist als berufsbegleitendes Fernstudium mit ergänzenden Präsenzveranstaltungen konzipiert. Das Studienkonzept berücksichtigt die beruflichen Erfahrungen der Teilnehmer und ist in Lernfeldern arbeitsprozesssystematisch strukturiert.

    Im Rahmen dieses Konzeptes entwickeln die Teilnehmer eine ausgeprägte Selbstlernkompetenz als wesentliches Element der beruflichen Handlungsfähigkeit von erfolgreichen Fach- und Führungskräften.

    Die Präsenzveranstaltungen an Samstagen werden von kompetenten und erfahrenen Dozenten aus der Industrie und der beruflichen Bildung gestaltet.

    Studiendauer

    Das Regelstudium dauert 6 Semester bzw. 36 Monate. Ein Semester entspricht einem halben Jahr. Mit entsprechenden Vorkenntnissen ist eine Studiumsverkürzung möglich. Eine Verlängerung des Studiums ist ebenfalls möglich. Die kostenneutrale Nachbetreuungsphase beträgt dabei maximal 24 Monate. Die hier aufgeführten Besonderheiten werden im Einzelfall individuell geprüft und geregelt.

    • Lehrgangsinhalte

      Lernfeld 1

      Funktionsanalyse und Dokumentation von Bauteilen und Baugruppen

      Lernziel: Gesamtfunktion technischer Systeme erkennen

       

      Lernfeld 2

      Projektierung von einfachen automatisierten Systemen.

      Lernziel: Aufbau von Steuerungen planen

       

      Lernfeld 3

      Planen, Durchführen und Steuern von Projekten

      Lernziel: Grundsätze des Projektmanagements anwenden

      Lernfeld 4

      Einrichtung, Überwachung und Optimierung eines prozessorientierten Qualitätsmanagements

      Lernziel: Bestehende QM-Systeme analysieren und optimieren

       

      Lernfeld 5

      Berechnung  und Dimensionierung von Bauteilen und technischen Systemen von Windenergieanlagen

      Lernziel: Auslegungsprozesse dokumentieren und grundlegende Berechnungen von Komponenten von WEA durchführen

       

      Lernfeld 6

      Auswählen, Planen und Vorbereiten von Montageverfahren und Montageabläufen

      Lernziel: Projektierung von WEA, Gutachten auswerten

       

      Lernfeld 7

      Planung, Dokumentation und Durchführung von Inspektions- Wartungs- und Reparatureinsätzen

      Lernziel: Strategien zur Fehlersuche und zur Optimierung des Instandhaltungsprozesses nutzen

       

      Lernfeld 8

      Analysieren, Optimieren und Realisieren von komplexen Steuer- und Regelsystemen zur Betriebsüberwachung

      Lernziel: Moderne Informationstechnologien zur Dokumentation, Kommunikation und Präsentation nutzen

       

      Projektarbeit

      Die Bearbeitung der Projektarbeit stellt den Abschluss des berufsbegleitenden IQ-Studiums dar. Diese besteht aus einer schriftlichen Facharbeit mit anschließender Präsentation der Ergebnisse und dem damit verbundenen Fachgespräch.

       

      Zusatzqualifikation BOSIET / PPEUT

      Für den Einsatz auf Onshore- und Offshore-Wind-energieanlagen ist ein Basic Offshore Safety Induction and Emergency Training (BOSIET) sowie ein Personal Protective Equipment User Training (PPEUT) erforderlich. Der BOSIET Kurs ist speziell auf Windparkpersonal abgestimmt und vom Germanischen Lloyd nach OPITO-Standards zertifiziert. Diese Zusatzqualifikation ist eine Empfehlung und für die Erlangung des Abschlusses nicht erforderlich.

    • Zulassungsvoraussetzungen für die Prüfung

      Voraussetzungen für die Zulassung vor der Senatorin für Kinder und Bildung in Bremen sind:

       

      1. der Mittlere Schulabschluss,

      2. das Abschlusszeugnis der Berufsschule,

      3. der erfolgreiche Abschluss einer für die Zielsetzung der Fachrichtung einschlägigen Berufsausbildung und

      4. der Nachweis einer einschlägigen Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr.

       

      Für die Fachrichtung Windenergietechnik ist zusätzlich der Nachweis der gesundheitlichen Eignung für die Tätigkeiten eines Technikers Windenergietechnik erforderlich.

       

      Zugelassen wird auch, wer

      • anstelle der Nachweise zu Punkt 2 und 3 den erfolgreichen Abschluss einer Berufsfachschule mit Berufsqualifizierendem Abschluss in einem für die Fachrichtung einschlägigen Beruf nachweist
      • anstelle der Nachweise zu Punkt 2 bis 4 den erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung an einer der Fachrichtungen entsprechenden Berufsfachschule für Technische Assistenten in Verbindung mit einer einschlägigen Berufstätigkeit von mindestens zwei Jahren nachweist
      • anstelle der Nachweise zu Punkt 3 und 4 eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist
      • anstelle des Nachweises zu Punkt 2 eine Bescheinigung des Berufsförderungsdienstes der Bundeswehr nachweist, aus der hervorgeht, dass während der militärischen oder ergänzenden Ausbildung wesentliche Lerninhalte der Berufsschule vermittelt wurden.

       

      Die Senatorin für Kinder und Bildung bestimmt, welche Berufe als einschlägig für die einzelnen Fachrichtungen anzusehen sind. Die Voraussetzungen müssen zum Zeitpunkt der Anmeldung zur staatlichen Prüfung erfüllt sein.

       

      Bei der Anmeldung zur staatlichen Prüfung unterstützen wir Sie gerne und kümmern uns gemeinsam mit Ihnen um die entsprechenden Formalitäten und die Einhaltung der Fristen. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!

    • Termine

      • Samstags

        • 01.10.16 - 30.09.19
          Präsenzveranstaltungen 14-tägig samstags - 8.00 - 15.00 Uhr
          Eröffnungsveranstaltung am 01.10.2016
    • Fördermöglichkeiten

      Staatliche Förderung– AFBG „Aufstiegs-BAföG“

      Was ist Aufstiegs-BAföG?

      Zum 01.08.2016 wird aus dem "Meister-BAföG" das neue „Aufstiegs-BAföG“. Dieses unterstützt die berufliche Aufstiegsfortbildung finanziell. Das Gesetz ist ein umfassendes Förderinstrument für die berufliche Fortbildung - grundsätzlich in allen Berufsbereichen. Und zwar unabhängig davon, ob sie in Vollzeit oder Teilzeit durchgeführt wird.

      Wer wird gefördert?

      Alle Personen, die eine Fortbildung im kaufmännischen Bereich, im gewerblich-technischen Bereich oder dergleichen besuchen, können sich auf Antrag eine Aufstiegsfortbildung über das Aufstiegs-Bafög fördern lassen. Die Antragsteller dürfen in der Regel in der Vergangenheit noch kein Aufstiegs-BAföG beantragt haben (ausnahmsweise kann auch eine zweite Förderung erfolgen). Zuvor selbst oder über Dritte finanzierte Fortbildungen sind nicht förderschädlich.

      Welche Leistungen gibt es?

      Bei Vollzeit- und Teilzeitmaßnahmen ist zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren ein einkommens- und vermögensunabhängiger Maßnahmebeitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren, höchstens jedoch 15.000 € vorgesehen. Er besteht aus einem Zuschuss in Höhe von 40 % und aus einem zinsgünstigen Bankdarlehen. Bei Bestehen der Prüfung wird ein Erlass von 40 % auf das Restdarlehen gewährt. Alle Darlehen sind während der Fortbildung und während einer anschließenden Karenzzeit von zwei Jahren zins- und tilgungsfrei.

      Wie wird die Förderung beantragt?

      Die Förderungsanträge sind schriftlich an die nach Landesrecht zuständige Behörde zu richten. Die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Sie sollte daher rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme beantragt werden.

      Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme, bei mehreren in sich selbstständigen Abschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnittes beantragt werden. Die Darlehen werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau ausgezahlt, wenn mit ihr hierüber ein gesonderter Darlehensvertrag abgeschlossen wird.

      Wo wird der Antrag gestellt?

      Zuständige Behörden für die Entgegennahme von Förderanträgen und die Beratung im Einzelfall sind in der Regel die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung bei den Kreisen und kreisfreien Städten am ständigen Wohnsitz des Antragstellers.

      Antragsteller mit erstem Wohnsitz in Niedersachsen oder Bremen stellen den schriftlichen Antrag auf Förderung bei der NBank (Investitions- und Förderbank Niedersachsen).

       

      Sie können den Antrag online ausfüllen. Links zu den jeweiligen Webseiten finden Sie unter www.aufstiegs-bafoeg.de. Die Webseite soll Ihnen beim Ausfüllen von Formularen helfen und Ihnen Hilfestellung bei Ihren Eingaben geben, um so Fehler zu vermeiden und eine schnellere Bearbeitung durch die zuständige Stelle zu ermöglichen.

      Wo gibt es weitere Informationen?

      Im Internet unter folgenden Adressen:

      www.aufstiegs-bafoeg.de

      www.nbank.de

    • Gebühren

      Studiengebühren : 8280 EUR
      Zahlbar in 36 Monatsraten à 230 €
      400 EUR - Derzeitige Prüfungsgebühr der Freien Hansestadt Bremen

    Persönliche Beratung

    Info-Abende

    Kontakt

    Werner Toenjes

    Studienleiter

    0421 17481-23

    w.toenjes@iq-technikum.de

    Standortleitung Bremen

    Fachleitung Maschinentechnik

    Fachleitung Windenergietechnik

    Neugierig geworden?

    Gerne laden wir Sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch zu uns ins IQ ein.

    Kontaktieren Sie uns für einen individuellen Termin!

     

    Werner Toenjes

    0421 17481-23

    w.toenjes@iq-technikum.de

     

     

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    Besuchen Sie auch unsere IQ Infoabende. Unsere Infoabende finden jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat um 18 Uhr in den Räumlichkeiten des IQ Technikums in Bremen statt. Den jeweils nächsten Termin finden Sie unter "Infoabende".

    Wir freuen uns auf Sie!